Vorderansicht Haus


Durch einen Zufall wurde ich auf eine Endarbeit aufmerksam, die sich mit ökologischem Bauen befasste.
Nach längerem Planen entschieden wir uns dann, unser Haus auch nach ökologischen Gesichtspunkten zu bauen.
In Manfred Lerho fanden wir einen Architekten, der unsere Wünsche verstand und sie auch umzusetzen wusste.
Im April 1994 war es dann soweit: Die Bagger rollten an und der Bau konnte beginnen.
Nach 1 1/2 Jahren konnten wir dann einziehen.

Seitenansicht Haus mit rundem Fenster

Innen wurde viel regionales Holz verarbeitet, die Wände sind mit Lehm verputzt, wir heizen nur mit Holz und unser Wasser wird über Solarkollektoren geheizt.
Das Markanteste ist aber unser Dach. Ich wollte, nach Ideen von F. Hundertwasser, unbedingt ein Gründach haben. Da wir aber gewisse Vorschriften für die Dachneigungen hatten, mussten wir improvisieren. Dies ist uns auch gelungen.
Gründächer müssten eigentlich in Ballungsgebieten Pflicht werden. Sie tragen zur Verbesserung des Klimas bei, indem sie die Luft filtern und die Temperatur im Sommer niedrig halten. Auch ist die Dämmwirkung höher als bei konventionellen Dächern, da die Temperaturschwankungen auf dem Gründach höchstens bei 30° liegen.

Vorderansicht Haus mit EinfahrtVorderansicht HausUnser großer Garten ist naturnah gehalten, mit einem Nutzgarten und vielen wilden Ecken. Der Gemüsegarten wird nach den Gesichtspunkten der Permakultur bestellt.
Einige Hühner sorgen täglich für frische Eier und im Frühjahr säubern sie die Gemüsebeete und das Gewächshaus.